Hauptspeisen

Zum Schulstart: Thai-Pfanne mit Pak Choi

2017 begann für uns gemütlich und leise; es war schön, endlich wieder mal ein wenig zu entspannen, mehr Zeit für unsere Familie zu haben, bisschen mehr Schlaf abzubekommen – ist ja mit einem fast fünf Monate altem Baby nicht wirklich selbstverständlich. Der Dezember mit Schularbeiten und Krankheitstrubel ist vorbei, es kehrt wieder mehr Ruhe in unser Familienleben ein. Die Adventzeit habe ich diesmal mehr denn je genossen: das erste Mal Weihnachten zu fünft in der neuen Wohnung, alleine mit unserer kleinen Familie war schon etwas ganz Besonderes. Heute, am letzten Ferientag, saß ich zum ersten Mal (fast) ausgeschlafen um sechs Uhr in der Früh noch im Dunkeln, auf der Terrasse lag ein halber Meter Schnee und es schneit wieder bzw. immer noch. Ich trank meinen morgendlichen Kaffee, habe Kerzen angezündet, genoss die Stille um mich herum und plante im Geiste schon die erste Schulwoche, damit ich diesen Mangel an Stress möglichst lange hinziehen kann. Herrlich war das.

Da ich mich letzte Woche also im totalen Erholungsmodus befand, hatte ich auch nicht wirklich Lust, irgendwas Neues auszuprobieren bzw. seien wir mal ehrlich: überhaupt irgendetwas großartig zu kochen. Aber: wir können nicht zum fünften Mal in Folge kalte Platte haben (wieso eigentlich nicht?…) und um den letzten Ferientag gebührend zu begehen, wollte ich doch etwas Gutes, Schnelles und nach Möglichkeit etwas Gesundes auf den Teller bringen, das wir einerseits noch nie ausprobiert hatten und das andererseits mir möglichst wenig Arbeit machen würde (mir fällt gerade auf, dass essen GEHEN auch eine gute Option gewesen wäre….Mist. Das nächste Mal dann.).

Beim gestrigen Einkauf habe ich aus der Asia-Ecke spontan Pak Choi mitgenommen – wer jetzt nicht so der Asia-Fan ist: es handelt sich dabei um eine Kohl-Sorte, die von der Optik her dem Mangold ähnelt, geschmacklich etwas dem Chinakohl. Die weissen Teile der Blätter haben eine gewisse Schärfe, während die grünen Teile sehr mild schmecken – perfekt für Salate und Wok-Gerichte, wo das Gemüse nur kurz angebraten wird. Außerdem enthält Pak Choi Vitamin C, Kalzium, Eisen und natürlich auch Folsäure, wie alle grünen Gemüse. Wichtig ist es bei der Zubereitung, die Blätter nur 2-3 Minuten zu garen, da sie ansonsten an Knackigkeit und Farbe verlieren; damit ist Pak Choi ideal für die unkomplizierte Küche und damit auch perfekt für Essen, das schnell gehen soll (und dadurch perfekt für den Schulalltag, wenn die Kinder mittags hungrig nach Hause kommen und ich wegen Baby am Vormittag zu gar nichts kam…). Wenn ihr Scharfes nicht mögt oder wenn Kinder mitessen, einfach die Chilischote weglassen.

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Thai-Pfanne mit Pak Choi
Anleitungen
  1. Die Schnitzel in Streifen schneiden, gemeinsam mit den gepressten Knoblauchzehen in etwas Sojasauce für etwa 30 Minuten marinieren.
  2. Sesamöl in der Pfanne erhitzen, die geputzten und gewaschenen Pak Choi Blätter für 2-3 Minuten andünsten. Mit dem Saft der halben Limette ablöschen, beiseite stellen und warm halten.
  3. Die Hühnerstreifen wiederum in etwas Sesamöl anbraten, die gehackte Chilischote hinzufügen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Saft der restlichen Limette ablöschen und aus der Pfanne nehmen.
  4. In der gleichen Pfanne die Hühnerbrühe, die Sojasauce zusammen mit dem Zucker auf- und ein wenig einkochen lassen (gegebenenfalls mit etwas Maisstärke binden, damit die Sauce schön dickflüssig wird).
  5. Pak Choi zusammen mit dem Fleisch auf Tellern anrichten, mit der Sauce beträufeln und mit gedünstetem Reis servieren. Guten Appetit!
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Ich wünsche euch einen wunderbaren letzten Ferientag und einen stressfreien Start morgen 🙂

Patricia XX

 

 

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